Erst verstehen, dann die passende Massnahme wählen
Wenn im Unternehmen etwas nicht wie gewünscht funktioniert,
scheint der nächste Schritt oft schnell klar zu sein.
Ein Führungsthema führt zum Führungstraining.
Schwächen im Vertrieb zum Verkaufstraining.
Schwierigkeiten im Team zum Coaching.
Stockende Abläufe zur Prozessoptimierung.
All das kann genau die richtige Massnahme sein.
Die entscheidende Frage kommt vorher:
Haben wir verstanden, was tatsächlich hinter der Situation steckt?
Eine gute Massnahme löst nicht automatisch das richtige Problem.
Trainings, Coachings, Workshops, Prozessveränderungen oder organisatorische Anpassungen können sehr wirkungsvoll sein. Entscheidend ist jedoch, ob sie dort ansetzen, wo tatsächlich etwas verändert werden muss.
Das sichtbare Problem und seine Ursache liegen dabei nicht zwangsläufig an derselben Stelle.
Deshalb lohnt sich vor der Entscheidung für eine Massnahme ein genauer Blick auf die Ausgangslage, die Zusammenhänge und die tatsächlichen Wechselwirkungen.
Nicht zuerst die Methode. Zuerst die Situation.
Wenn ein Problem sichtbar wird, entsteht verständlicherweise der Wunsch, schnell etwas zu tun.
Gerade dann besteht jedoch die Gefahr, eine plausible Lösung mit der passenden Lösung zu verwechseln.
Ich schaue deshalb zunächst auf das, was tatsächlich passiert: auf Rollen, Erwartungen, Prozesse, Kommunikation, Entscheidungswege, Rahmenbedingungen und die Wechselwirkungen dazwischen.
Erst daraus ergibt sich, wo ein sinnvoller Ansatzpunkt liegt und welche nächsten Schritte wirklich passen können.
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Vom sichtbaren Problem zum sinnvollen nächsten Schritt
Ausgangslage verstehen
Was beobachten Sie tatsächlich? Was funktioniert nicht so, wie es sollte? Und woran machen Sie das fest?
Zusammenhänge betrachten
Welche Rollen, Prozesse, Entscheidungen, Erwartungen oder Rahmenbedingungen wirken auf die Situation ein?
Ansatzpunkte erkennen
Wo liegt tatsächlich ein sinnvoller Hebel? Nicht jede sichtbare Auffälligkeit ist automatisch der richtige Ausgangspunkt.
Nächste Schritte bestimmen
Erst jetzt stellt sich die Frage, welche Massnahme zur Situation und zum gewünschten Ergebnis passt.
Die Methode folgt der Situation – nicht umgekehrt. Ein mögliches Ergebnis kann deshalb auch sein, dass ein Training, eine spezialisierte Fachberatung, ein Coaching oder eine andere Unterstützung sinnvoller ist.
Ein möglicher Einstieg
Kostenloses Orientierungsgespräch
- erste Einordnung Ihrer Situation
- Klärung der aktuellen Fragestellung
- gemeinsamer Blick auf mögliche Zusammenhänge
- Einschätzung eines sinnvollen weiteren Vorgehens
Situations-Check
- 2 bis 3 Stunden
- für eine konkrete betriebliche Fragestellung
- online oder vor Ort
- strukturierte Betrachtung der Ausgangslage
- Einordnung möglicher nächster Schritte
Aus der gemeinsamen Betrachtung kann sich eine weitere Zusammenarbeit ergeben – muss aber nicht. Wenn eine andere Form der Unterstützung sinnvoller ist, ist auch diese Klarheit ein Ergebnis.
Warum mein Praxisblick dabei hilfreich sein kann
Über drei Jahrzehnte habe ich in technischen, vertrieblichen und organisatorischen Zusammenhängen gearbeitet – in Projekten, an Schnittstellen, in Qualitäts- und Testmanagement sowie in strategischer und operativer Verantwortung.
Dabei habe ich immer wieder erlebt, dass Probleme dort sichtbar werden, wo ihre Ursache nicht zwingend liegt.
Eine Schwierigkeit kann sich beispielsweise in Führung, Zusammenarbeit, Vertrieb oder Prozessen zeigen und trotzdem durch ganz andere Zusammenhänge entstehen.
Genau deshalb ist für mich der Blick auf das Ganze wichtiger als die vorschnelle Zuordnung zu einer bestimmten Methode.
Fragen & Antworten
Nein. Ein Training, Coaching oder Workshop kann genau die richtige Massnahme sein. Entscheidend ist, dass die gewählte Unterstützung zur tatsächlichen Ausgangslage und zum gewünschten Ergebnis passt.
Nein. Gerade wenn Auswirkungen sichtbar sind, die Ursache aber noch nicht klar ist, kann ein strukturierter und unabhängiger Blick von aussen hilfreich sein.
Beispielsweise Führung, Zusammenarbeit, Organisationsstrukturen, Prozesse, Schnittstellen, Rollen, Entscheidungswege, Kommunikation, technische Zusammenhänge oder Vertrieb. Viele Fragestellungen entstehen gerade im Zusammenspiel mehrerer Bereiche.
Dann kann genau das ein sinnvolles Ergebnis sein. Nicht jede Fragestellung gehört in meine Hände. Entscheidend ist, möglichst klar zu erkennen, welche Unterstützung tatsächlich gebraucht wird.
Ja. Wenn sich aus der ersten Einordnung ein geeigneter Ansatzpunkt ergibt, kann daraus beispielsweise ein Workshop, eine Organisationsentwicklung, eine Prozessbegleitung oder eine andere passende Form der Zusammenarbeit entstehen.
Sie schildern Ihre Situation und das, was Sie derzeit beschäftigt. Gemeinsam schauen wir darauf, welche Fragestellung dahintersteht und ob eine weitere Zusammenarbeit sinnvoll ist.
Mehr zu meiner Arbeitsweise finden Sie unter Vorgehen. Mehr zu den Grundsätzen meiner Arbeit unter Haltung. Bei organisatorischen Fragestellungen finden Sie weitere Informationen unter Organisationsentwicklung.
Sie wissen, dass sich etwas verändern sollte – aber noch nicht, welche Massnahme wirklich sinnvoll ist?
Dann können wir uns die Ausgangslage zunächst gemeinsam ansehen.
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