Ich habe in letzter Zeit wieder mehr solche Formate gesehen.
Gemeinsam wandern.
In den See gehen.
Kälte erleben.
Grenzen austesten.
Und ich verstehe total, warum das funktioniert.
Wenn Menschen gemeinsam etwas Intensives erleben, dann passiert etwas.
Der Kopf wird ruhiger.
Man kommt raus aus dem Alltag.
Gespräche werden plötzlich anders.
Das ist nicht das Problem.
Was mich beschäftigt, ist etwas anderes.
Ich frage mich immer öfter:
Wann haben wir eigentlich angefangen, Tiefe an Bedingungen zu knüpfen?
Also im Sinne von:
Du gehst an deine Grenzen → dann entsteht Verbindung.
Du machst das mit → dann bist du Teil davon.
Und wenn nicht?
Dann irgendwie… nicht.
Nicht bewusst ausgesprochen.
Aber irgendwie spürbar.
Und genau da bin ich raus.
Nicht, weil ich etwas dagegen habe.
Sondern weil ich merke:
Das ist nicht die Art von Raum, die ich schaffen will.
Ich glaube nicht, dass Menschen erst etwas leisten müssen,
um Tiefe zu erleben.
Nicht körperlich.
Nicht mental.
Und auch nicht emotional.
Ich glaube, dass Tiefe viel früher beginnt.
In einem ehrlichen Gespräch.
In einem Moment, in dem nichts erreicht werden muss.
In dem keiner etwas beweisen muss.
Vielleicht ist das unspektakulärer.
Vielleicht ist es weniger „erlebnisreich“.
Aber es ist zugänglicher.
Und vor allem:
Es schliesst niemanden aus.
Für mich ist das ein zentraler Punkt geworden.
Gerade jetzt, wo ich mit Michels Guidance immer klarer sehe,
worum es mir eigentlich geht.
Ich will keine Räume bauen, in denen du erst bestehen musst.
Ich will Räume, in denen du einfach da sein kannst.
So wie du bist.
Mit deiner Energie.
Mit deinem Tempo.
Mit dem, was gerade möglich ist.
Das bedeutet nicht, dass es keine Entwicklung gibt.
Ganz im Gegenteil.
Aber sie entsteht nicht durch Druck.
Und auch nicht durch Extreme.
Sondern durch Klarheit.
Durch Reflexion.
Und durch das, was im Alltag wirklich passiert.
Vielleicht ist das weniger spektakulär.
Aber vielleicht ist genau das der Punkt.
Du musst nicht ins kalte Wasser springen,
um bei dir anzukommen.
Manchmal reicht es, kurz stehen zu bleiben
und ehrlich hinzuschauen.
Und genau da beginnt für mich Guidance.
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